Gdańsk, 2012
quote #8
Früher, als ich aufgrund meiner hervorragenden körperlichen Verfassung meine Vorstellungen von der Welt noch mit Besichtigungen am Objekt abglich, besuchte ich Länder, deren Tradition keine Trennung von Staat und Religion vorsah.
Neben dem Umstand, als ausländische Frau jemand zu sein, mit dem Männer nicht reden, den sie aber begrapschen können, setzte mir am meisten die völlige Abwesenheit von Frauen im öffentlichen Raum zu. Die Atmosphäre war dumpf, unausgeglichen, latent aggressiv.
- Sibylle Berg: Religion ist, wenn Männer unterdrücken. In: Spiegel Online, 18.02.2012.
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film and the city: vertical expectations – the shard.
Vertical Expectations – The Shard from Simolab-Creative AV on Vimeo. A documentary by Simona Piantieri, music and sound by Jo Hutton.
The Shard, is a skyscraper under construction in London Bridge, London. When completed in 2012, it will be the tallest building in the European Union and the 45th tallest building in the world.
Vertical Expectations is a 26 minutes documentary that explores the nexus between architecture, development and society through an ethnographic analysis of the current building of the Shard.As a resident in the area I was particularly interested in investigating this phenomenon and the impact it will have in its surroundings and the city.
This documentary highlights some of the questions that can inform a more nuanced understanding of architecture’s social ramifications and the relevance space art and technology have on local people and the city as a whole. It raises questions about how architecture and space reflect social needs, the role of urban planning in the construction of public areas and the impact it will have on the community. -Simona Piantieri
TIP for all of you out there in London on February 22, 2012: Join a collaborative night on vertical space!
Further info`s available here.

Filed under ISSUE Ø5 - STRUCTURE
strictly private.

credits: Heidrun Holzfeind, from the series: Colonnade Park, Mies in Newark Revisited, 11 C prints, 40x60cm, 2010
Austrian artist Heidrun Holzfeind`s work is based on theoretical investigations on the built environment as a social space and the reflection of power relations in urban systems. “My works are portraits of simple persons at a point in their lives at which they start thinking about their achievements, goals, hopes, and place in society,” Holzfeind says about her critical view of social structures. Through media like photo, video and interviews she discusses issues of individual life plans in the context of architecture and urban development.
Heidrun Holzfeind
Strictly Private
February 9 – April 1, 2012
Bawag Contemporary
Franz Kosefs Kai 1
1010 Vienna
Accompanying Program
February 22, 9 p.m.: Soundperformance by Werner Kitzmüller
March 7, 8 p.m.: Screening: LIVING ENVIRONMENT III
March 14, 2012, 8p.m.: Lecture: Jörg Heiser “Skulptur im öffentlichen Raum – Ein langes Jahrhundert zwischen Manifestation und Negation & Presentation of “Fountain”
March 23, 8 p.m.: Artist Talk: Heidrun Holzfeind in conversation with Christian Witt-Dörring
March 28, 9 p.m.: Soundperformance Couscous
Free admission
das modell wiener wohnbau.

mosaic on a facade of the Viennese council housing, 2nd district, Vienna
Die Stadt Wien wurde bereits mehrfach (lt. Mercer-Studie 2008 und 2009; Smart City of The World 2012: Lebensqualität -Platz 1) für die hohe Lebensqualität ausgezeichnet. Dazu trägt auch das Modell Wiener Wohnen bei:
Wien verfügt auf dem Gebiet der sozialen Wohnungs- und Stadterneuerungspolitik über eine lange und erfolgreiche Tradition. Bereits zur Zeit seiner Entstehung im Wien der 20er Jahre erfuhr der Wiener Wohnbau internationale Beachtung als zukunftsweisendes Reformprojekt des kommunalen Wohnungsbaus. Auch heute bewirtschaftet die Wohnhäuserverwaltung der Stadt Wien rund 220.000 Gemeindewohnungen. Fast jede vierte Wiener Wohnung in Wien ist somit eine Gemeindewohnung.
Im Jahr 2012 blickt Wien auf über 90 Jahre soziales Wohnen zurück. Eine Zeitspanne geprägt von Solidarität, Kollektivität aber auch Herausforderungen und Veränderung. Dazu lautet es im aktuellen Pressetext zur Diskussion “Das Modell Wiener Wohnbau”.
“Die aktuelle Krise wird von seinen Gegner/innen zum Anlass genommen, um über seine Finanzierung zu debattieren. Im Wirtschaftsteil von Zeitungen ist von einer „Ernüchterung nach der Wohnbauförderparty“ zu lesen. Fehlende soziale Treffsicherheit wird genauso ins Rennen geführt, wie die Kosten einer angeblich zu hohen (architektonischen) Qualität beklagt werden. Baugruppen versuchen alternative Wege im Wohnbau zu gehen. Kritiker/innen verweisen auf die hohen Wohnkosten und schwindende Leistbarkeit angemessenen Wohnraums für alle.”
Gleich zweifach besteht in dieser Woche die Möglichkeit zur Diskussion des Modells Wiener Wohnbau als wichtigem Bestandteil sozialdemokratischer Stadtpolitik. dérive – die Zeitschrift für Stadtforschung lädt ein, das Modell “abseits des Wettrennens um die besten Sparvorschläge” zu betrachten und Fragen nach der Qualität, der Aktualität und einem eventuellem Verbesserungsbedarf des Erfolgsmodells nachzugehen.
Diskussion: Das Modell Wiener Wohnbau
Freitag, 10. Februar 2012, 19 Uhr
IG Architektur
1060, Gumpendorferstrasse 63
Es diskutieren:
Eva Bauer; Wohnwirtschaftliche Referentin des Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen
Gabu Heindl; Architektin und Stadtforscherin
Georg Kolmayr; Architekt, Schwerpunktredakteur dérive 46, Forschungsprojekt SCIBE – Scarcity and Creativity in the Built Environment
Karin Lischke; Architektin und Stadtaktivistin
Michael Rieper; Architekt, Kurator Ausstellung Wohnmodelle Experiment und Alltag
Andreas Rumpfhuber; Architekt, Schwerpunktredakteur dérive 46, Forschungsprojekt SCIBE – Scarcity and Creativity in the Built Environment
Moderation: Christoph Laimer, dérive
dérive – Radio für Stadtforschung
Feature: Das Modell Wiener Wohnbau.
Woerterbuch Stadt: Wolfgang Maderthaner über das Rote Wien.
Geschichte der Urbanität: “Ueber die Romantik und das Hereinbrechen des städtischen Anti-Raumes” von Manfred Russo.
Erstausstrahlung:
7. Februar 2012, 17.30 Uhr, Radio Orange FM 94.0 (Wien)
Zweitausstrahlung:
9. Februar 2012, 17.30 Uhr, Radio FRO FM 105.0 (Linz)
Livestream: http://www.o94.at
Sendungsarchiv: http://cba.fro.at/series/1235
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